Zuger Firmen an der Börse auf Höhenflug

Presse

Die Cham Paper Group (CPG) hat ihre Rohpapierproduktion eingestellt. Sie beschäftigt noch 100 von einst 900 Mitarbeitern, der Umsatz ist von 280 auf rund 25 Millionen Franken geschrumpft. Trotzdem ist die «Papieri» an der Börse auf einem Höhenflug: Die CPG-Aktien verteuerten sich seit dem 1. Januar um 43,6 Prozent. Damit schlagen sie die beiden Vergleichs­indices SMI (18,5 Prozent) und SPI (22,1 Prozent) klar.

Auch zu den Zuger Börsenstars gehört die Bossard Group. Der Schraubenlogistiker verteuerte sich um 46,2 Prozent. Und dies, obwohl man im Frühling für die Übernahme der deutschen KVA-Fastening rund 80 Millionen Franken neues Kapital von den Aktionären aufnahm. «Bossard läuft es sehr gut – auch dank der etwas besseren Industrieproduktion in Europa», sagt Timo Dainese. «Bossard hat zudem den grössten Zukauf in ihrer Firmengeschichte schneller verdaut, als ursprünglich angenommen.» Die Zugerberg Finanz AG stuft die Titel weiterhin als kaufenswert ein. «Bossard ist trotz positivem Börsenverlauf und Rekordkursen bescheiden bewertet.»

Ebenfalls stärker als der Gesamtmarkt hat auch der Baarer Bauchemiehersteller Sika mit 23,4 Prozent zugelegt. Sika beschäftigt am Hauptsitz in Baar 56 Mitarbeiter, ist aber mit weltweit über 15 000 Angestellten und einem Konzernumsatz von knapp 5 Milliarden Franken der Riese unter den Zuger Börsenfirmen. «Bei Sika zahlen sich die zahlreichen Zukäufe der letzten Jahre aus. Das Unternehmen ist heute geografisch breit abgestützt», erklärt Timo Dainese. So seien die Baarer in 80 Ländern vertreten und würden die Internationalisierung vorantreiben. «Sika ist sehr innovativ und vielerorts Marktleader oder die Nummer zwei.»

Interesse geweckt?
Lesen Sie weiter – den gesamten Artikel aus der Neuen Zuger Zeitung mit exklusiven Stellungnahmen von Timo Dainese finden Sie hier.

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