«Man kann nicht sagen, man hätte nichts gewusst»

Presse

Bankenspezialist Maurice Pedergnana analysiert für die BaZ die Aussagen von Regierungsrätin Eva Herzog in der Bankrats-Affäre.

Regierungsrätin Eva Herzog (SP) hält an ihrer Bankrätin Priscilla Leimgruber fest. Nachdem die Finanzdirektorin erstmals den Bankrat in Eigenregie auswählen durfte und auf die Frauenquote setzte, muss sich Herzog mit dem Vorwurf auseinandersetzen, bei der Bank­ratswahl zu wenig sorgfältig vorgegangen zu sein. Grund ist die Rolle von Leimgruber in ihrer Funktion als Geschäftsleitungsmitglied bei der Glarner Kantonalbank (GLKB). Leimgruber war damals Leiterin des Bereichs Finanz und Logistik und damit in die Kreditvergaben involviert, die am Ende zum Knall führten: Die GLKB musste fast 97 Millionen Franken abschreiben, weil ihre Investitionsstrategie nicht aufgegangen war. Herzog hat die Wahl von Leimgruber stets mit der Begründung verteidigt, dass Leimgruber nie verurteilt wurde wegen ihrer Rolle in Glarus – obwohl ihr Ex-Bankräte den Streit erklärt haben – und sie sei nicht direkt in die Kreditvergabe involviert gewesen.

Lesen Sie den gesamten Bericht mit Analyse von Dr. Prof. Maurice Pedergnana, Chefökonom der Zugerberg Finanz AG und Professor für Banking & Finance (HSLU) – erschienen in der Basler Zeitungam 11. Januar 2017.

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