Griechenlands Realitätsverlust

Presse, Publikationen

Die Märkte lassen sich durch das Verhalten der griechischen Regierung nicht irritieren. Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble hat seinen klaren Standpunkt bereits kund getan: Der griechische Antrag auf Verlängerung der Euro-Finanzhilfen sei kein echter Lösungsvorschlag und wird von der Bundesregierung dementsprechend abgelehnt. Eine sechsmonatige Verlängerung des aktuellen Hilfsprogramms, ohne die Einhaltung der vereinbarten Bedingungen seitens der griechischen Regierung, kommt nicht in Frage.

Hinter vorgehaltener Hand wird der Austritt Griechenlands aus der Eurozone geplant. Es käme einem Befreiungsschlag gleich. Der Euro, in den letzten Tagen sowohl gegenüber dem Franken wie auch dem US-Dollar, erstarkt, würde davon profitieren, wenn die Währungszone um ein Land kleiner würde, das sich nicht an die Regeln halten will.

Interesse geweckt?
Lesen Sie weiter – die Kolumne aus der Neuen Luzerner Zeitung von Prof. Dr. Maurice Pedergnana finden Sie hier.
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