Sein Geld zu vermehren, ist seit dem Ausbruch der Finanzkrise keine einfache Angelegenheit. Denn die Zinsen sind in der Schweiz auf einem historischen Tief. Und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht, darin sind sich die Experten einig.
Die niedrigen Zinsen haben aber auch ihr Gutes. Der Anlagenotstand auf der Zinsseite beflügelt neben dem Immobilienmarkt die Aktienmärkte. Viele Anleger sind in den letzten Jahren auf Aktien ausgewichen und konnten von den sich gut entwickelnden Börsen in der Schweiz und weltweit profitieren. Denn seit dem Ende der Finanzkrise im Jahr 2011 kennen die Börsen kein Halten. Der wichtigste Schweizer Aktien-Index SMI, in dem Schweizer Bluechips wie Nestlé, Roche oder Novartis, die Credit Suisse, die UBS und andere zusammengefasst sind, notiert derzeit über 9000 Punkten. Auch der deutsche DAX ist auf Höchstwerten über 11 000 Punkten, und der Dow Jones setzt zu Höhenflügen an.
Timo Dainese, Gründer und Geschäftsführender Partner der Zugerberg Finanz AG, ist optimistisch für Aktien. Die Gewinne der Unternehmen nehmen vielerorts zwar nur leicht zu, und auch das Wachstum der Weltwirtschaft sei im Vergleich mit anderen Jahren eher unterdurchschnittlich. «Doch die Bewertung der Aktienmärkte vor allem in der Schweiz und in Europa ist durchaus attraktiv, und es fehlten ganz einfach die Alternativen zu Aktien», sagt Dainese. Zudem sei der Einfluss der expansiven Geldpolitik der EZB nicht zu unterschätzen. «Wir rechnen mit einem Wertzuwachs bei Aktien zwischen 5 und 10 Prozent.»
Weiter unterstreicht Dainese die positive Entwicklung der Dividendenzahlungen der Unternehmen: «Mit 3 Prozent Dividende pro Jahr baut man sich als Anleger über die Jahre hinweg einen gewissen Puffer gegen eine mögliche negative Entwicklung des Aktienmarktes auf. Wichtig ist, dass Anleger ihrer einmal festgelegten Anlagestrategie treu bleiben».
Interesse geweckt? Lesen Sie weiter – den gesamten Artikel aus der Neuen Luzerner Zeitung mit exklusiven Stellungnahmen von Timo Dainese finden Sie hier.