Aktien bleiben weiterhin attraktiv

Eine Teuerung von 0,2 Prozent erwartet die Schweizerische Nationalbank für das laufende Jahr. 0,6 Prozent im Jahr 2015. Prof Dr. Maurice Pedergnana warnt: «Wer sein Geld unverzinst auf dem Konto liegen hat, wird in diesem Jahr an Kaufkraft verlieren.»

Der geschäftsführende Partner der Zugerberg Finanz AG rechnet in der zweiten Jahreshälfte mit steigenden langfristigen Zinsen, die kurzfristigen Zinsen dürften hingegen rekordtief bleiben. «In einer Zinserhöhungsphase sind Staatsanleihen eine der unsichersten Anlagen. Auch bei Schweizer Bundesobligationen besteht im dritten und vierten Quartal das Risiko von vorübergehenden starken Kursverlusten», erläutert der Professor an der Hochschule Luzern.

Sicherheitsorientierten Anlegern mit einem Vermögen von weniger als 500 000 Franken empfiehlt Finanzexperte Pedergnana eine Anlage in Fonds. Grundvoraussetzung dafür ist ein Anlagehorizont von drei bis sechs Jahren. «Wichtig ist dabei, dass der Fondsmanager die Aktien- und Obligationenquote laufend überprüft und flexibel handhabt», erklärt Pedergnana.

Aktien-bleiben-weiterhin-attraktiv

Für das Jahr 2014 empfiehlt Maurice Pedergnana für langfristige Investoren weiterhin Schweizer Aktien. Interessante Aktien gibt es auch im Bereich der kleinen und mittleren Unternehmen, wie beispielsweise den Zuger Schraubenhändler Bossard, u-Blox und Phoenix Mecano sowie Unternehmen die nach der Krise den Turn-Around geschafft haben wie Logitech, Ascom, Kouni, Valora.

Prof. Dr. Rissi, Verwaltungsrat der Zugerberg Finanz AG, empfiehlt für das Jahr 2014 Unternehmensobligationen mit aktiv gemanagten Fonds. Diese sollten gewisse Regel-Kombinationen befolgen: zum Beispiel Anlage in kurz laufenden Papiere und kündbare Hochzinsanleihen (Short Duration & High Yield).

Interesse geweckt?
Lesen Sie weiter – den gesamten Artikel aus der Neuen Luzerner Zeitung mit exklusiven Stellungnahmen von Prof. Dr. Maurice Pedergnana und Prof. Dr. Roger Rissi finden Sie hier.

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