Wenn man sich auf den Montagmorgen freut

Presse

In den nächsten Wochen ziehen mehr als 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Johnson & Johnson in ihre neuen Räumlichkeiten auf dem ehemaligen Siemens-Areal in Zug ein. Sie zählen zum Innovativsten, was man derzeit in der Schweiz überhaupt erleben und erfahren kann. Die Arbeitsumgebung ist derart, dass man sich am Freitagabend schon wieder auf den Montagmorgen freut. Die Grundlage war der Entscheid, das Gebäude nach den Grundsätzen der Nachhaltigkeit zu planen und zu erstellen. Harte Diskussionen zwischen Architekten, Ingenieuren und Investoren waren absehbar. Denn der Investor, der Green Property Fund der Credit Suisse, ist nicht einfach ein Gutmenschen-Fundmanager, sondern sorgt dafür, dass sich das nachhaltigste Geschäftsgebäude der Schweiz auch finanziell nachhaltig lohnt. Betrachtet man den gesamten Nutzungszyklus, wird dieses Investment wohl mehr rentieren als vieles, was heute im leicht überhitzten Liegenschaftenbereich noch rasch auf den Markt geworfen wird.

 

Denn nachhaltiges Bauen mündet letztlich auch in nachhaltiges Vermieten und nachhaltige Renditen. Nicht nur die Materialisierung im Neubau überzeugt, sondern auch die moderne Gestaltung der Arbeitsplätze, Gesprächs- und Pausenräume sowie der Umgebung. Für die Wärme im Gebäude wird der Grundwasserstrom angezapft; im Sommer lassen sich die Räumen mit demselben Wasser abkühlen. Die LED Lampen (100 Prozent) werden aus einer Fotovoltaikanlage gespeist. Mit Regenwasser vom Dach werden die WCs gespült. Durch neue Technologien der Lufthygiene und die Ionenzufuhr in der Luft entsteht im ganzen Gebäude der Eindruck, als würde man frische Waldluft einatmen.

Interesse geweckt?
Lesen Sie weiter – die gesamte Kolumne von Prof. Dr. Maurice Pedergnana in der Zentralschweiz am Sonntag finden Sie hier

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